Liebe Gäste,
wie Sie wissen hat das Land Schleswig-Holstein aufgrund der aktuellen Entwicklungen beschlossen, alle öffentlichen Gebäude wie Kinos, Fitnessstudios, Schwimmbäder, Dampfbäder & Saunen vorübergehend zu schließen. Beherbergungsbetriebe dürfen darüber hinaus keine Buchungen mit touristischem Hintergrund mehr annehmen. Bestehende Einzelreservierungen können Sie daher kostenlos umzubuchen oder stornieren.

Die Gesundheit und Sicherheit unserer Gäste und Mitarbeiter steht für uns im Vordergrund. Daher haben wir alle Maßnahmen & Handlungsempfehlungen zur Eingrenzung weiterer Ansteckungen umgesetzt , unseren Bella Vita Wellnessbereich geschlossen und nehmen keine Privatreisen bis auf Widerruf mehr an.

Für Geschäftsreisende ist unser Hotel weiterhin geöffnet. „Wir bleiben für Sie da“

Für allgemeine Fragen, steht Ihnen unser Rezeptionsteam per Telefon: 0451/300 200 oder per E-Mail info@hanseatischerhof.de jederzeit zur Verfügung. Bleiben Sie und Ihre Familie stets gesund!

Wir wollen mit voller Zuversicht und Vorfreude auf einen wundervollen Sommer und eine gute Zukunft blicken.

Ihr Team vom Hotel Hanseatischer Hof

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Brasserie

„Wir denken gern über den Tellerrand hinaus“

Gourmetrestaurant "Brasserie"

Küchenchef der Brasserie Christoph Schrön (32) zog es nach seiner Ausbildung im „Hotel Palace“ in Berlin über die beruflichen Stationen „Schloss Elmau“ und „Parkhotel Frank“ in Bayern zurück in den Norden; zunächst zum „Columbia Hotel Casino“ in Travemünde und dann zum „Boathouse“ in Hamburg. Seit 2017 leitet er mit Bruno Hillmann als Mentor unsere „Brasserie“ im Hotel „Hanseatischer Hof“.

Herr Schroen, Sie sind in Mecklenburg aufgewachsen.
Hat das Ihre Arbeit beeinflusst?
Auf jeden Fall. Die mecklenburgische Küche ist sehr vielseitig und regional. Ihr wird schon mal nachgesagt, sie sei deftig: mit viel Schweinefleisch, Kartoffelknödeln und kalorienreichen Süßspeisen. Aber das ist nur eine Seite. Bei heimatlicher Küche denke ich eher an Wild und Fisch aus der Region, ähnlich wie in Schleswig-Holstein.

Brasserie Christoph Schrön
Brasserie Christoph Schrön

Regionale Küche ist heute ein Trend.
Ist das auch für Sie ein Thema?

Für jeden ambitionierten Koch. Kaum etwas bringt uns einer Region näher als ihre Gerichte und Weine. Wenn Sie in ein anderes Land reisen, bereisen Sie auch seine Restaurants und Ihre Geschmackserlebnisse zählen bestimmt später zu Ihren Urlaubserinnerungen. Die Küche eines Landstrichs prägt nun mal das Leben dort. Wir freuen uns sehr darüber, dass unsere Gäste immer mehr Wert auf die Herkunft der Zutaten legen und auch mal nachfragen.

Hat das auch mit Nachhaltigkeit zu tun?
Der Respekt vor Nahrungsmitteln bringt das schon mit sich. Wir haben zu Hause viel selbst gemacht, Pilze gesammelt und Beeren gepflückt, um Marmeladen und Säfte daraus zu machen – das prägt natürlich. Im Hotel verwenden wir für unser Frühstücksbuffet viel frisches Obst, aus den Schalen machen wir fruchtige Tees. Honig gibt es bei uns direkt aus der Bienenwabe, weil unser Haus an der Initiative „bee careful“ für Bienengesundheit teilnimmt.

Was unterscheidet die „Brasserie“ vom „Hanseaten“- und „Holsten-Restaurant“ im „Hanseatischen Hof“?
Eine Brasserie ist in Frankreich ja eher eine Art Bistro. Man schaut zwischen zwei Terminen oder beim Einkaufen vorbei und isst vorzügliche, aber leichte Gerichte. Deswegen konzentrieren wir uns auf wenige Gänge, wir stellen eine Zutat prominent in den Mittelpunkt. Zum Beispiel Knurrhahn mit wildem Brokkoli und Fregola Sarda. Fokussierung ist unser Motto, eine kreativ-innovative Küche, weitgehend regional, aber auch mit internationalen Einflüssen.

Worauf liegt Ihr Hauptaugenmerk bei Ihrer Arbeit?
Das ist ganz einfach: Qualität ist oberstes Gebot. Fleisch und Fisch kaufen wir beispielsweise mit dem Gütesiegel „Label Rouge“, hochwertig und aus naturnaher Tierhaltung. Herkunft und Verarbeitung sind in jeder Phase der Erzeugung und Verarbeitung nachweisbar. Trends sind uns nicht so wichtig. Wir denken lieber gern sprichwörtlich über den Tellerrand hinaus. So komponieren wir etwa für ein Dessert hellen und dunklen Nougat mit kandierten Oliven. Uns geht es um einfache Gerichte, deren Geschmackswelten wir neu entdecken und mit denen wir unseren Gästen Freude bereiten wollen. Man soll aber auch satt werden!

In einer Restaurantküche wird à la minute gearbeitet, alles muss schnell gehen, mit präzise getakteten Abläufen.
Wie schalten Sie in Ihrer Freizeit ab? Übergeben Sie daheim das Zepter in Ihrer eigenen Küche? 
Im Gegenteil! Ein Tag ohne Kochen ist für mich nicht vorstellbar. Zu Hause probiere ich Ideen aus, für die ich im Beruf keine Zeit habe. Danach bespreche ich eine neue Kreation mit dem Team und wir stellen sie bei Instagram oder Facebook vor. So erfahre ich schon mal, wie sie optisch ankommt. Wir entwickeln ständig etwas. Unsere nächsten Vorhaben sind kleine Finger Snacks für unsere Bar und eventuell ein hauseigenes Craft-Bier.

Letzte Frage: Haben Sie ein Lieblingsgericht oder favorisieren Sie eine bestimmte Zutat? 
Nein (lacht). Das wäre ja eine Einschränkung.

Hier bekommen Sie einen Überblick über unsere angebotenen Speisen:

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